FINGOLFIN und ANAIRË: Unterschied zwischen den Versionen
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Einstweilen hier ein erster Text-Entwurf: | |||
Nolofinwë ist hier einer der jugendlichen Protagonisten, ein junger Prinz, der neben Dankbarkeit <u>für</u> auch 'Stolz <u>auf</u> seine privilegierte Stellung in der Gesellschaft verspürt. | |||
Er gewährt uns erste Einblicke in das Alltagsgeschehen in Aman und in eine gewisse Gepflogenheit der Adelsfamilien, die schon in „Ein Schimmer Hoffnung“ angedeutet wurde: Mädchen und Jungen werden in zuweilen frühester Kindheit einander versprochen. Zu Jugendlichen herangereift, verloben sie sich auf eigenem Wunsch in Würdigung der Vereinbarung, die ihre Eltern für sie getroffen haben. | |||
So hat sich auch Nolofinwë pflichtgemäß verlobt – mit der ''teuren und lieblichen'' Anairë. Auch wenn sie offensichtlich weitaus mehr Gefühle für ihn hegt als umgekehrt, steht er felsenfest hinter der Entscheidung seiner Eltern: ''Anairë wäre in jedem Falle auch seine eigene Wahl gewesen, hätte er jemals eine solche besessen''. | |||
Seine Einstellung dem älteren Halbbruder Fëanáro gegenüber ist durchaus zwiegespalten. Einerseits erkennt er die Rechte und Ansprüche von seines Vaters Erstgeborenen uneingeschränkt an, andererseits befindet er sich selbst als wesentlich geeigneter, eines Tages dem Vater auf den Thron zu folgen, sollte dieser jemals seiner Amtsgeschäfte müde werden. Es wäre nur gerecht, findet er, ''schließlich ist er doch derjenige, der Vater in allem unterstützt und sich verdient macht – im Gegensatz zu Fëanáro''. <u>Dass Fëanáro wiederum seinem Erstgeborenen den Namen Nelyafinwë gibt („dritter Finwë“), empfindet Nolofinwë als eine unnötige und damit provokative Zurschaustellung von seines Halbbruders Anspruchsdenken in der Erbfolge. Das noch einführen in die Fanfiktion!!</u> | |||
Aus Nolofinwës Sicht erleben wir in „Arbeitstitel“ drei Abschnitte der Fahrt, die er zusammen mit seinem engsten und ältesten Freund Atanvarno unternimmt: Den Fußweg durch die geliebte Heimatstadt Tirion und den Túna hinab, den Ritt über die weite Ebene von Valinor, und die zur Ruhestätte von Míriel Serinde führenden Wege in den Gärten Lóriens. | |||
Die Idee zu dieser etwas heiklen Fahrt stammt von Nolofinwë. Ihr liegt mehr als jugendliche Neugier auf die erste Gemahlin seines Vaters zugrunde. Sein jetzt schon sehr ausgeprägter Stolz verbunden mit einem durchaus verständlichen Aufbegehren seinem älteren und recht unfreundlichen Halbbruder gegenüber dürfte ebenfalls mitspielen: Letztlich sucht er nach einer Bestätigung, dass Fëanáro bei der für alle unverständlichen Wahl der Gemahlin (die Fëanáro – im Gegensatz zu den Gepflogenheiten des Hauses Finwë – selbst treffen konnte) kein glückliches Händchen bewiesen hat. Dass Nerdanels Kunst weder so überragend ist, wie allgemein anerkannt, noch dafür geeignet, ihre Herkunft wettzumachen – ''sie ist ja nur die Tochter eines Schmieds''. – Wir sehen daran, dass des jungen Nolofinwës Sinn für Kunstfertigkeit in dieser Angelegenheit nicht sehr ausgeprägt sein kann oder unter seinem Stolz recht gelitten haben muss. Denn sonst hätte er Nerdanels Werk – einem täuschend lebendig wirkenden Steinbildnis von Míriel Serinde – längst entsprechende Anerkennung gezollt. Zumal er dieser Statue tagtäglich in seines Vaters Hallen begegnet und von seines Vaters heimlichen Gesprächen mit ihr weiß. | |||
Während dieser Wege lässt Nolofinwë uns reichlich teilhaben an seinen Gedanken. Doch wie er sich im Außen gibt – in Gesprächen mit seinem Freund oder beim unerwarteten Zusammentreffen mit Fëanáro – erfahren wir hauptsächlich durch Atanvar¬nos Augen und Ohren. | |||
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Aktuelle Version vom 22. Februar 2026, 17:56 Uhr
Fingolfin
- Rufname
- Nolofinwë (Quenya) – so verlangt er angesprochen zu werden, nachdem er diesen Namen von seinem Vater erhalten hat
- auf Sindarin
- Fingolfin
- Blut
- 50% Noldo, 50% Vanya
- Vater
- Finwë (König der Noldor in Aman)
- Mutter
- Indis (Vanya)
- sonstige Verwandte
- weitläufige Verwandtschaft mütterlicher- und väterlicherseits
Anairë
- Name
- Anairë (Quenya)
- behaust
- seit Geburt
- Wohnstätte
- Unsterbliche Lande
- Blut
- 100% Noldo
Auf einen Blick
Als festes kanonisches Paar erhalten Fingolfin und Anairë eine gemeinsame Seite hier im Blutschuld-Wiki.
Die grünfarbigen Infoboxen zeigen die beiden Charaktere Fingolfin und seine Gemahlin Anairë in der Blutschuld-Reihe. Sie geben den Wissensstand über den jeweiligen Charakter aus den bislang veröffentlichten Fanfiktions wieder. Eine Aktualisierung erfolgt also mit jedem neuen Blutschuld-Band.
Rolle in Ein Schimmer Hoffnung
Fingolfin - in "Ein Schimmer Hoffnung" durchgängig mit dem Vaternamen "Nolofinwë" bezeichnet - findet in "Ein Schimmer Hoffnung" lediglich kurz Erwähnung. Alles, was Nerdanel, die Erzählerin, uns dort von ihm zu berichten weiß, entspricht den kanonischen Geschehnissen im Silmarillion:
Fingolfin ist einer der Söhne von Finwë (König der Noldor) aus dessen zweiter Ehe mit Indis. Er ist der ungeliebte, zuletzt sogar verhasste Halbbruder Fëanors. Er ist dessen Gegenspieler in einem Bruderstreit, der erstmals darin gipfelt, dass Fëanor ihm in aller Öffentlichkeit das blanke Schwert auf die Brust setzt. Wir erfahren auch, dass Fingolfin großmütig und verzeihend ist - er trägt dem Halbbruder den tätlichen Angriff nicht nach. Ob er da allerdings schon ahnt, dass für Fëanor die Angelegenheit längst noch nicht ausgestanden ist?
Traurigster Höhepunkt des Zwists nämlich ist Fëanors Verrat (die Schiffsverbrennung vor der Küste Mittelerdes), durch den Fingolfin wissentlich einem bösen Schicksal überlassen wird, das vielen seiner Gefolgschaft das Leben kostet und später in Mittelerde zu einer Spaltung der beiden Lager führt.
Mit Fëanors frühem Tod in Mittelerde - noch bevor Fingolfin und seine Schar dort eintreffen - endet der Bruderstreit. Ein womöglich erneutes Aufflammen der noch schwelenden Feindschaft zwischen den Lagern wird vermutlich durch Fingolfins Ältesten, Findecáno (in Mittelerde und im Silmarillion bekannt als Fingon) unterbunden, indem er seinen Vetter Maitimo (Maedhros) aus Morgoths Gefangenschaft befreit.
Anairë wird in "Ein Schimmer Hoffnung" nicht erwähnt.