CURUNÁRO
Curunáro
- Name (OC - own character)
- Curunáro (Quenya)
- hauslos
- seit EZ 510
- Wohnstätte
- anfangs Unsterbliche Lande
- ab VJ 1497 Mittelerde
- seit EZ 510 Mandos' Hallen
- Fähigkeiten
- Schmied
- Wesensart
- scheu
- zurückhaltend
- still
- Vorlieben
- hetero
- Blut
- 100% Noldo
- Vater
- Mutter
- Geschwister
- Nerdanel (ältere Schwester)
- sonstige Verwandte
- weitläufige Verwandtschaft mütterlicher- und väterlicherseits
Auf einen Blick
Die Infobox zeigt die Darstellung des Charakters in der Blutschuld-Reihe. Sie gibt den Wissensstand über diesen Charakter aus den bislang veröffentlichten Fanfiktions wieder. Eine Aktualisierung erfolgt also mit jedem neuen Blutschuld-Band.
Rolle in Ein Schimmer Hoffnung
Im Zuge von Nerdanels Erzählung in "Ein Schimmer Hoffnung" entwickelt sich ihr Bruder Curunáro von einer zunächst nur nebenbei erwähnten Figur zu einem - ich will es so ausdrücken - "passiven" Protagonisten.
Denn unmittelbar von ihm selbst bekommt der Leser so gut wie nichts zu hören. In "Ein Schimmer Hoffnung" erfahren wir ihn fast nur durch Nerdanels Erinnerungen und Gedankenwelt, durch des Vaters Berichte über die Geschehnisse in Mittelerde und durch die Dialoge zwischen Vater, Mutter und Schwester. Informationen dieser Art neigen jedoch zu einer subjektiven Färbung, und so bleibt abzuwarten, welche Sicht vielleicht Curunáro selbst uns noch anbieten wird.
Für den Moment haben wir, was ihn betrifft, hauptsächlich Wissen aus zweiter Hand - und das ist beinah mehr als Nerdanel von sich preisgibt, die doch eigentlich die Hauptfigur in "Ein Schimmer Hoffnung" darstellt.
Lediglich seine an Fëanáro gerichteten Worte - die der Epigraph zum Kapitel "Die Bürde der Voraussicht" abbildet - zeigen uns den naiven Pragmatismus, mit dem der kleine Curunáro in eifrig-kindlicher Liebenswürdigkeit überlegt hat, wie eine Lösung für Fëanáros Problem aussehen könnte. In seinen Augen ist die Schwester jedoch einfach schon "zu alt" für den noch jungen Fëanáro; dass dieser sie trotzdem eines Tages "nehmen" könnte, auf diese Idee kommt er offensichtlich nicht. So bleibt ihm nur, sein Bedauern darüber auszudrücken, dass sein Vorschlag zum Scheitern verurteilt ist.