Die Ainur: Unterschied zwischen den Versionen

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=== MELCOR ===
=== MELCOR ===
==== Melcor in [[EIN SCHIMMER HOFFNUNG|'''Ein Schimmer Hoffnung''']] ====
==== Melcor in [[EIN SCHIMMER HOFFNUNG|'''Ein Schimmer Hoffnung''']] ====
 
Wir erfahren:
Morgoth (so nach dem Raub der Silmaril genannt),
* Einst war Melcor (im Silmarillion Melkor) der Größte der Valar
ursprünglicher Name Melcor (einst der Größte der Valar),
* Nach dem Raub der Silmaril wurde er nur noch Morgoth genannt, und unter diesem Namen war er auch in Mittelerde bekannt
im Silmarillion Melkor geschrieben, in Mittelerde als
* In Kapitel "Das Geheimnis der Sieben" lässt Nerdanel uns lang und breit an ihrer Meinung über Melcor teilhaben. Sie nennt ihn einen abtrünnigen Vala, der in heimlichem Neid und Hass auf alles Schöne und Gute den Frieden Valinors zu vergiften beginnt, nachdem er aus Námos Kerker entlassen wurde. Dabei geht er heimlich vor, verbreitet niederträchtige Lügen und bösartige Verleumdungen. Sie versteht ihres Gemahls beängstigende Veränderung und letztlich offene Aggression seinem Halbbruder gegenüber als Folge von Melcors Tücke. Noch bevor Fëanáros Zeit der Verbannung aus Tirion abgelaufen war, offenbarte Melcor seine wahren Absichten und Dunkelheit kam über Aman.
Morgoth bekannt
 
Das war lange bevor Melcor, der abtrünnige Vala*, aus
seiner drei Zeitalter andauernden Gefangenschaft in Námos
Kerker entlassen wurde und bald darauf begann, in
heimlichem Neid und Hass auf alles Schöne und Gute den
Frieden Valinors zu vergiften – unmerklich zunächst für uns
Eldar und für lange Zeit unbemerkt selbst von den Valar.
 
Doch war auch ich nicht imstande, Melcors Tücke zu
durchschauen und Fëanáros beängstigende Veränderung als
Folge dessen hinterhältiger Einflussnahme zu verstehen.
 
Bereitwillig schenkte er Melcors niederträchtigen Lügen
Glauben, seine jüngeren Halbbrüder wollten die ihm durch Erstgeburt zustehenden Vorrechte an sich reißen und seinen
Platz einnehmen. Dies alles – so die bösartigste Verleumdung Melcors – gehe vonstatten unter den billigenden
Augen der Valar, denen lediglich daran gelegen sei, die von
Fëanáro erschaffenen und unter schwerem Verschluss
gehaltenen Silmarilli in ihren Besitz zu bekommen.
 
Freilich tat Melcor solche Äußerungen nicht öffentlich
kund; heimlich nahm er sich jeden zur Seite und flüsterte
ihm, für niemand anderen vernehmbar, jene bösen Dinge
ein, deren vielleicht schon vorhandenen Keim tief
verborgen im Inneren seines Opfers er zu erkennen
imstande war. Die Saat ging auf. Niemand ahnte, dass
Melcor nur eigene Interessen verfolgte.
 
Schließlich kam es so weit, dass Fëanáro ganz offen
aufrührerische Reden gegen die Valar führte und, als
traurigen Höhepunkt des von Melcor vorangetriebenen
Bruderstreits, sein Schwert gegen Nolofinwë richtete.
Damit hatte er, vor den Augen aller, Frieden und Recht
Valinors gebrochen. Und obgleich Nolofinwë ihm diese Tat
verzieh, wurde er für die Dauer von zwölf Jahren aus Tirion
verbannt.
 
bevor die Zeit von Fëanáros Verbannung abgelaufen war,
offenbarte Melcor sein wahres Gesicht, seine wahren
Absichten
 


== Maiar in der <span style="font-variant:small-caps;">Blutschuld</span>-Reihe ==
== Maiar in der <span style="font-variant:small-caps;">Blutschuld</span>-Reihe ==

Version vom 21. Februar 2026, 16:37 Uhr

Die Ainur
Allgemeines

Eru Ilúvatar, der Eine, erschuf die Ainur - die Heiligen -, noch bevor die Welt erschaffen war. Sie sind Geistwesen, Sprößlinge seiner Gedanken. Sie waren maßgeblich am Bau der Welt beteiligt, sind aber nicht allwissend - das ist nur Eru Ilúvatar.
(vgl. SIL S. 13 ff).

Zu den Ainur zählen die Valar und die Maiar. Die Valar sind die "Großen" unter den Ainur. Die Maiar sind von gleicher Art wie die Valar, doch minderen Ranges; sie bilden das Gefolge der Valar, ihre Diener und Gehilfen.
(vgl. SIL S. 27, 35)

J.R.R. Tolkien beschreibt in dem von seinem Sohn herausgegebenen Werk Das Silmarillion in wundervollen Worten die Entstehung "seiner" Welt und den Anteil der Ainur daran sowie auch die Valar selbst und einige der Maiar. Das Lesen lohnt sich! Sehr lesenswert und interessant sind auch die zusammenfassenden Informationen auf tolkiengateway.net, beispielsweise zu den Ainur. Aus diesen Gründen verzichte ich hier auf weitergehende Ausführungen und beschränke mich auf die gelegentlichen "Auftritte" bestimmter Valar und Maiar in der Blutschuld-Reihe.

Auf einen Blick
Valar

Vollständige Aufzählung laut Valaquenta (SIL S. 27):

  • Manwë, Höchster der Valar, und seine Gemahlin Varda
  • Ulmo
  • Aulë und seine Gemahlin Yavanna
  • Oromë und seine Gemahlin Vána
  • Námo (zumeist Mandos genannt) und seine Gemahlin Vairë
  • Irmo (zumeist Lóriën genannt) und seine Gemahlin Este
  • Tulkas und seine Gemahlin Nessa
  • Niënna (Schwester von Mandos und Lórien)
  • (Melkor, wird nicht mehr zu den Valar gezählt)
Auf einen Blick
Maiar

Unvollständige Aufzählung laut Valaquenta ("Ihre Zahl ist den Elben nicht bekannt") (SIL S. 35) einschließlich OC's:

  • Eonwë
  • Ilmare
  • Melian
  • Olórin
  • Osse und seine Gemahlin Uinen

Allgemeines

Die erste grünfarbige Infobox enthält allgemeine Informationen zu den Ainur

Auf einen Blick

In den beiden anderen grünfarbigen Infoboxen werden die Valar und die Maiar aufgelistet. Die Liste der Valar ist im Gegensatz zu der der Maiar vollständig - weitere Valar gibt es nicht. Hingegen erlaubt es mir das kanonisch unvollständige Wissen über die Maiar, in der Blutschuld-Reihe eigene Figuren (OC's (own character) einzuführen.

Valar in der Blutschuld-Reihe

MANWË

Hier erfahren wir:

  • Er ist der mächtigste der Valar
  • Er wird auch "Höchster der Valar", "Manwë Súlimo" und "Herrscher von Arda" genannt
  • Arda (die Welt) ist sein Königreich
  • Seine Gemahlin ist die Valie Varda
  • Von ihm stammt die "Weissagung des Nordens" (der Fëanor und alle ihm folgenden Noldor betreffende Urteilsspruch oder Fluch)
  • Er verfügt über geflügelte Boten
  • Er gewährte den ins Segensreich heimkehrenden Elben von neuem seine Liebe und der Fluch kam zur Ruhe

ULMO

Hier wird der Vala Ulmo nur ein Mal erwähnt:

  • Eine seiner Maiar ist Uinen, die Gemahlin Ossës

AULË

Hier erfahren wir:

  • Aulë ist ein Schmied und Meister der Handwerke und Künste
  • Seine Gemahlin ist die Valie Yavanna, der er offensichtlich alles berichtet
  • Einst hat er die Kette Angainor geschmiedet, mit der Melkor drei Zeitalter lang in Mandos‘ Kerker gefesselt wurde
  • Nur er selbst darf den kostbaren, weißen Marmor aus dem Steinbruch an der Westküste Amans herauslösen
  • Nerdanel und ihr Vater Mahtan bezeichnen ihn in Gesprächen oder Gedanken über ihn gern als den "großen Aulë"
  • "Bei Aulës Hammer!" ist ihnen ein geflügelter Ausruf
  • Aulë war Mahtans Lehrmeister in der Kunst der Metall- und Steinbearbeitung
  • Er riet Mahtan von einer Beteiligung an der Rebellion der Noldor gegen die Valar ab
  • Er zog in den Krieg gegen Morgoth und kämpfte dort (so die Vermutung Nerdanels) in seiner Lichtgestalt (hingegen erscheint er bei seiner siegreichen Rückkehr nach Aman in Gestalt eines mächtigen Kriegers; Nerdanel möchte dies irgendwann in Stein verewigen)
  • Er ließ sich von Mahtan in den Krieg des Zorns begleiten, allerdings unter anderen Umständen, als Iswindë annimmt (s. Disput im Kapitel "Iswindës Klage" - dort beweist Aulë auch Nachsicht und schenkt den Elben Trost)
  • Er erlaubte Mahtan, an seiner Seite aus Morgoths Eisenkrone das Halseisen zu schmieden, mit dem dieser an Angainor gekettet und in die Zeitlose Leere hinausgestoßen wurde

YAVANNA

Hier erfahren wir:

  • Yavanna ist "Spenderin der Früchte" und "Herrin des Erdreichs"; sie wird auch Yavanna Kementári genannt
  • Ihr Gemahl ist Aulë
  • Zuweilen besucht sie Iswindë und nimmt zu diesem Anlass die Gestalt einer grüngewandeten Noldo an
  • Sie scheint mit Iswindë eng befreundet zu sein, da sie (wohl aus Mitleid, wie Mahtan vermutet) ihr Informationen weitergibt, die sie selbst nur von ihrem Gemahl Aulë erfahren haben kann
  • Außerdem weiß sie von einer baldigen Wiederkehr von Iswindës Sohn zu berichten
  • Sie hat sich nicht am Krieg des Zorns beteiligt

MANDOS

Hier erfahren wir:

  • Mandos ist der "Herr der Geister", "Hüter der Hallen der Erwartung" und "Schicksalsrichter"
  • Er wird Mandos genannt nach dem Ort seines Wohnsitzes; sein eigentlicher Name ist Námo
  • Sein Name erscheint zumeist in Zusammenhang mit "Mandos' Hallen" ("Hallen der Erwartung", "Hallen der Toten"), dem Ort in Aman, wohin die Fëar der Gefallenen gehen
  • Bekannt ist er auch als Manwës Bote, der den Noldor die "Weissagung des Nordens" als Fluch und Urteilsspruch verkündete.
  • Die Weissagung wird auch als "Mandos' Fluch" bezeichnet und ist im gleichnamigen Kapitel von "Ein Schimmer Hoffnung" wortwörtlich aus der Quenta Silmarillion SIL S.114, 115 wiedergegeben
  • Nerdanel weiß nun, dass Mandos' Fluch über alle ihre Söhne gekommen ist
  • In "Mandos' Kerker" hielt man Melkor einst drei Zeitalter lang gefangen

LÓRIËN

Wir erfahren:

  • Sein Name erscheint hier nur in Zusammenhang mit "Lóriëns Gärten" ("Traum-Land"), auch "Gärten von Lóriën genannt, bekannt als der schönste Ort in Arda
  • In "Lóriëns Gärten" kommen Eldar, Maiar und selbst die Valar, um sich auszuruhen und neue Kraft zu schöpfen)
  • Mahtan meint, auch Iswindë wäre einmal gut beraten gewesen, in "Lóriëns Gärten" zu wandeln, doch sie mochte sich für keinen

einzigen Tag von Nerdanel, ihrem kleinen Mädchen, trennen

NIËNNA

Hier erfahren wir:

  • Niënna ist die "Herrin des Mitleids und der Trauer"
  • Mahtan erinnert sich nach seiner Reinkarnation daran, wie seine Fëa weinend in Niënnas Armen lag, bis die tröstliche Tränenflut der Valië alles Leid von ihm abgewaschen hatte
  • Der kostbare, weiße Marmor von Amans Westküste wirkt wie reingewaschen von Niënnas kristallklaren Tränen

MELCOR

Wir erfahren:

  • Einst war Melcor (im Silmarillion Melkor) der Größte der Valar
  • Nach dem Raub der Silmaril wurde er nur noch Morgoth genannt, und unter diesem Namen war er auch in Mittelerde bekannt
  • In Kapitel "Das Geheimnis der Sieben" lässt Nerdanel uns lang und breit an ihrer Meinung über Melcor teilhaben. Sie nennt ihn einen abtrünnigen Vala, der in heimlichem Neid und Hass auf alles Schöne und Gute den Frieden Valinors zu vergiften beginnt, nachdem er aus Námos Kerker entlassen wurde. Dabei geht er heimlich vor, verbreitet niederträchtige Lügen und bösartige Verleumdungen. Sie versteht ihres Gemahls beängstigende Veränderung und letztlich offene Aggression seinem Halbbruder gegenüber als Folge von Melcors Tücke. Noch bevor Fëanáros Zeit der Verbannung aus Tirion abgelaufen war, offenbarte Melcor seine wahren Absichten und Dunkelheit kam über Aman.

Maiar in der Blutschuld-Reihe